Patenschaften

 

Wer sich etwas intensiver in der Flüchtlingsarbeit engagieren möchte, kann eine Patenschaft für einen Geflüchteten oder eine Familie übernehmen. Hier ist es sinnvoll einmal pro Woche den Geflüchteten oder die Familie zu besuchen, Fragen zu klären und Vorgehensweisen zu erläutern, über Termine zu sprechen aber auch Freizeitgestaltung zu planen. Man sollte zuerst das Asylverfahren erläutern und erklären, damit der Geflüchtete weiß, wie wichtig es ist, Termine wahrzunehmen, Deutschkurse zu besuchen und für Kinder in die Schule zu gehen. Natürlich kann man dem Geflüchteten helfen, Termine zu machen und auch schon mal Fahrdienste übernehmen. Jedoch ist es sehr wichtig, dass Geflüchtete selbstständig irgendwann in der Lage sind ihren Alltag zu meistern, also sollte man erst einmal fragen, ob sie nicht selber in der Lage sind Termine zu machen und mit dem Bus zu dem vereinbarten Treffpunkt zu fahren etc. Natürlich gilt es zuerst zu klären, ob Hilfe überhaupt erwünscht ist.

 

Anfallende Fahrtkosten sind erstattungsfähig. Die Paten haben die Möglichkeiten sich bestimmte Auslagen erstatten zu lassen.

 

Einige Paten nehmen bereits die Möglichkeit war, ihre Fahrtkosten und Auslagen in der Flüchtlingsarbeit über das Integrationslotsenprojekt des Malteser Hilfsdienstes abzurechnen. Finanziell ermöglicht wird das Projekt durch das Bundeskanzleramt und die Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration, Frau Annette Widmann-Mauz.

 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Herrn Lars Himmler, Mail: lars.himmler@malteser.org